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Was Bio bedeutet

Jedes Lebewesen braucht auf Dauer lebendige Nahrung, um gesund zu bleiben.

Bio definiert sich über den gesamten Prozess der Herstellung.

Lebensmittel aus biologischem Anbau  sind unbelastet von:

Pestiziden, Herbiziden, Fungiziden, Kunstdünger, Zusatzstoffen, Bestrahlung, Gentechnik und sonstigen schädlichen Substanzen für Mensch, Tier, Boden und Grundwasser. (Ausnahme: vom Winde verwehte Spritzmittel und saurer Regen)

Mit biologischer oder ökologischer Landwirtschaft bezeichnet man die Herstellung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen unter Berücksichtigung einer natürlichen Bewirtschaftung der Anbauflächen und einer tiergerechten Haltung. Pflanzenschutz wird auf natürliche  Weise betrieben, so dass sich das Verhältnis von Schädlingen und Nützlingen im Gleichgewicht hält. Eine sinnvolle Auswahl der Fruchtfolge und der Einsatz von natürlichem Dünger erhalten dauerhaft die Fruchtbarkeit des Bodens.

Zur ökologischen Landwirtschaft gehört auch eine artgerechte Tierhaltung mit ausreichend Platz für jedes Tier und einer Fütterung nach den Richtlinien des ökologischen Anbaus.

Die EU-Öko-Verordnung regelt was bei der Erzeugung und Verarbeitung von Bio-Lebensmitteln zu beachten ist. Unabhängige, staatlich anerkannte Bio-Kontrollstellen prüfen regelmäßig Bauern, Zwischenhändler und Hersteller. Besonderer Wert wird auf die lückenlose Rückverfolgbarkeit jedes einzelnen Produktes gelegt. Nur so kann die  Bio-Qualität über die gesamte Produktionskette garantiert werden.

Auch Produkte, die außerhalb der EU erzeugt werden, müssen durch entsprechend qualifizierte Kontrollstellen kontrolliert sein.  Importierte Bioprodukte dürfen nur  dann als Bio-Ware vermarktet werden, wenn sie nach Standards produziert und kontrolliert wurden, die denen der EU gleichwertig sind.

Der Verbraucher erhält ein von Anfang bis Ende kontrolliertes Produkt in den Händen, wenn in der Kennzeichnung auf den ökologischen Landbau, zum Beispiel durch den Hinweis  „Bio“ oder „Öko“ und/oder das Bio-Siegel Bezug genommen wird und die Kontrollstellennummer des Herstellers enthalten ist.  

Die EU-Öko-Verordnung regelt seit mehr als 20 Jahren, wie Bio-Produkte erzeugt, verarbeitet, gekennzeichnet und kontrolliert werden.

 

Artikel 3 EU-Öko-Verordnung

Das Ziel des Ökolandbaus

„Errichtung eines nachhaltigen Bewirtschaftungssystems, das die Systeme und Kreisläufe der Natur respektiert und die Gesundheit von Boden, Wasser, Pflanzen und Tieren sowie das Gleichgewicht zwischen ihnen erhält und fördert…“

Artikel 5 EU-Öko-Verordnung

Gesunde Pflanzen

„Erhaltung der Pflanzengesundheit durch vorbeugende Maßnahmen wie Auswahl geeigneter Arten und Sorten, die gegen Schädlinge und Krankheiten resistent sind, geeignete Fruchtfolge, mechanische und physikalische Methoden und Schutz von Nützlingen“.

Artikel 12 EU-Öko-Verordnung

Gesunder Boden

„Bei der ökologischen pflanzlichen Erzeugung müssen Bodenbearbeitungs- und Anbauverfahren angewendet werden, die die organische Bodensubstanz erhalten oder vermehren, die Bodenstabilität und die biologische Vielfalt im Boden verbessern und Bodenverdichtung und Bodenerosion verhindern. Fruchtbarkeit und biologische Aktivität des Bodens müssen durch mehrjährige Fruchtfolge  erhalten und gesteigert werden.“