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Der Biomarkt wächst

Bereits 2008 überschritt der internationale Bio-Markt erstmals die 50 –Milliarden$ Umsatzgrenze. Und der Bedarf von Bio hat sich in den vergangenen 10 Jahren vervierfacht.

In Österreich haben wir Klein und Mittelstrukturen in der Landwirtschaft und in vielen Regionen eine noch intakte Umwelt und genug Wasser - also gute Voraussetzungen für ökologisches Wirtschaften und damit für die Erhaltung unseres Lebensraumes. Mit 23.000 Bio-Bäuerinnen und Bauern, die rund 22% der landwirtschaftlichen Fläche bewirtschaften, liegt Österreich EU-weit im Spitzenfeld. Wird diese naturnahe Landwirtschaft auch in der EU ausgebaut,  kann sie den zukünftigen  Bedarf an natürlichen Rohstoffen für unsere Lebensmittel sichern.

Aber es darf nicht sein, daß die Macht der Industrie und Handelsketten, die in den letzten Jahren Bio als Umsatzchance entdeckt haben, mit ihrer  preisorientierten Einkaufspolitik  so viel Druck erzeugen, dass Bioproduzenten und Kleinbauern bei uns zum Aufgeben gezwungen sind.

Und es geht auch nicht, daß die Gier der Reichen, die nun auch mit Bio-Rohstoffen auf den internationalen Finanzmärkten spekulieren, das Produzieren in Kleinstrukturen noch zusätzlich erschweren, oder einen Start für Jungunternehmer unmöglich machen.

Bio, Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und fairtrade gehören zusammen und haben mit Profitgier, grenzenlosem Wachstum und Ausbeutung nichts zu tun.  Durch gezielte Information und  Aufklärung kann ein Umdenken erreicht werden, denn das  Konsumverhalten und der Lebens- und Ernährungsstil jedes Menschen haben einen  großen Einfluß auf unsere  Welt.